Schwimmverein Eisleben - Sangerhausen e.V.
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SV Eisleben - Sangerhausen
Weihnachtsschwimmen in Leipzig

So. 10.12.17 in Leipzig Universitäts - Schwimmhalle

Meldeergebnis


Protokoll





 
Weihnachtsschwimmen in Halle
 



 

Volles Wettkampfwochenende für Schwimmer

Am Wochenende waren die Schwimmer des SV Eisleben- Sangerhausen ganz schön auf Achse. Insgesamt standen drei Wettkämpfe auf dem Plan.

Der SV Halle veranstaltete am vergangenen Samstag sein alljährliches Weihnachtsschwimmen bereits zum 23. Mal. Für den SV Eisleben-Sangerhausen war eine Delegation aus elf Schwimmern am Start und mischte sich unter die Konkurrenz. Fast 250 Sportler aus vier Bundesländern waren in die Saalestadt gereist, um die begehrten Medaillen zu gewinnen.Julia Paschek (2009) verpasste zunächst zweimal ganz knapp das Podium und sicherte sich zwei vierte Plätze, bevor sie über 50m Freistil die Goldmedaille gewann. Auf den Strecken 50m und 100m Brust konnte sich Valentin Kolbe im Jahrgang 2008 gegen fast alle seine Konkurrenten durchsetzen und holte zweimal Silber.Die im selben Jahr geborene Hanna Fiedler schaffte es bei fast allen ihren Starts auf das Treppchen, lediglich über 50m Rücken wurde sie ganz knapp Vierte. Insgesamt wurde sie dreimal Zweite und erschwamm noch zweimal Bronze. Außerdem konnte sie ihre Zeit über 200m Lagen um fünf Sekunden verbessern und war über 400m Freistil sogar ganze 12 Sekunden schneller als gemeldet.

Jeweils eine Medaille konnten folgenden Athleten (alle 2008) mit nach Hause nehmen: Emil Busemann – Gold, Lea-Marie Bellstedt und Anton Glatz – Silber und Emma Hoffelner – Bronze.

 

Als einziger Sportler des Vereins nahm Felix Zimmer (2003) am 26. Adventsschwimmfest in Erfurt teil, bei dem Schwimmer aus 30 Vereinen fast 1200 Mal starteten. Der 14-Jährige sicherte sich am Samstag auf der Strecke 100m Brust den 3. Platz. In einer Zeit von 5:32,26 Minuten gewann er außerdem über 400m Lagen Bronze.

 

Am Sonntag ging es für den Nachwuchs zum zweiten Teil des Aufnahmetestes der Sportschulen nach Magdeburg. Die Viertklässler mussten diverse Stationen absolvieren, beispielsweise den Athletikteil mit Klimmzügen, Bauchmuskeltest sowie Liegestützen. Weiterhin standen sowohl das Messen und Wiegen als auch das Testen der Beweglichkeit und bestimmte Wasserübungen wie der Gleittest über 7,5m auf dem vollen Programm. Die Auswertung des Testes läuft momentan noch. Bestehen die Sportler diesen, dann haben sie die Möglichkeit ab dem nächsten Schuljahr auf die Sportschulen in Halle und Magdeburg zu wechseln.





 

Stützpunktchallenge

10-Ländervergleich der Landesverbände 2017 in Berlin
 
Hanna Fiedler erreichte in 50 m Brust einen hervorragenden 3. Platz; in 50 m Freistil den 4. Platz; in 100 m Lagen 9. Platz; in der Freistil- und Lagenstaffel jeweils den 2. Platz und in der Mannschaftswertung hat Sachsen -Anhalt den 1.Platz von 10 Bundesländern belegt. 

Ländervergleich Berlin

Wettkampf vom Wochenende

10. Einladungswettkampf der SG Chemie Zeitz e.V.






 

Schwimmer in Zeitz erfolgreich

Am vergangenen Wochenende hieß es wieder: Ab ins kühle Nass. 9 Schwimmerinnen und Schwimmer vom SV Eisleben-Sangerhausen zog es in die Schwimmhalle nach Zeitz zum 10. Einladungswettkampf der SG Chemie. Insgesamt 10 Vereine nahmen an diesem Tag am Wettbewerb teil.

Für den SV Eisleben-Sangerhausen sprang unter anderem Julia Paschek ins Wasser. Die 8-jährige lieferte, trotz ihrer anfänglichen Nervosität, einen sehr guten Wettkampf ab und brachte neben den drei Goldmedaillen auch drei neue Bestzeiten mit nach Hause. In der Altersklasse 2006 war Sophie Hauche erfolgreich. Sie schwamm sich dreimal ganz nach oben auf das Treppchen und war am Ende des Wettkampfes mit sich und ihren Leistungen zufrieden. Auch ihre gleichaltrige Teamkollegin Joyce Kanwai verließ die Schwimmhalle mit einem Lächeln und mit einer sagenhaften Verbesserung in 100 m Freistil von einer 1,45;34 min auf 1,29;33 min. Einen erfolgreichen Wettkampf konnte auch Emma Hoffelner (2008) für sich verbuchen. Sie setzte sich bei ihrer Konkurrenz in 50 m Brust, 25 m Schmetterling und 100 m Lagen durch. Die ein Jahr ältere Lilly-Chayenne Herzer (2008) verpasste in 50 m Freistil ganz knapp den dritten Platz, schwamm in 50 m Rücken ihrer Konkurrenz weg und sicherte sich damit den 1. Platz. Der 6-jährige Leandro Herzer, der an diesem Tag die 25 m Brust Strecke absolvierte, kam mit einer guten Verbesserung aus dem Becken von 43,04 sec auf 36,60 sec. Leonie Siee (2005) lieferte an diesem Tag einen soliden Wettkampf ab und verpasste nur ganz knapp einen Platz auf dem Podium. Neue Bestzeiten zeichneten sich auch bei Isabelle Paschek (2005) ab. Sie und ihr zwei Jahre älterer Bruder Fabian sicherten sich beide eine Silbermedaille über die 100 m Rückenstrecke.




 
Das Herbstschwimmfest in der Lutherstadt Eisleben
 
Der Schwimmverein Eisleben-Sangerhausen lud am 11.11.17 wieder zum traditionellen Herbstschwimmfest ein - 22 Vereine sind der Einladung in die Lutherstadt gefolgt.  Zunächst wagten sich die Jüngsten in das Wettkampfbecken.
Ganz vorn mit dabei: Die sechsjährige Joane Fiedler. Sie ging mit dem Endresultat von 3 x Gold und vielen neuen Bestzeiten, besonders in Freistil-Beine mit über drei Sekunden, aus dem Wettkampf. Ihre Teamkollegin Cecilia Harboth konnte sich ebenfalls freuen, denn sie ging in allen Disziplinen mit Verbesserungen heraus und nahm auch zwei Goldmedaillen mit. Ganz überrascht über seinen Erfolg über die 25 m Bruststrecke war der sechsjährige Arik Becker und stand dafür ganz oben auf dem Podest. Gute Leistungen kamen auch von Bruno Behrend und Kira Tetzel.
Nach einer Pause wurde es für die älteren Schwimmerinnen und Schwimmer ernst.
In einem aufregenden Wettkampf für Julia Paschek nahm sie gleich 3 x Gold mit nach Hause und konnte sich gleichzeitig über neue Bestzeiten in allen Disziplinen freuen. Die Schwimmerin konnte sich hierbei auch über den Gesamtpokal in der Vielseitigkeitswertung (über 50 F, 50 R, 50 B u. 100 L)
Ihre Schwester Isabell Paschek verließ die Schwimmhalle nicht nur mit einem zufriedenen Lächeln, aufgrund der vier 1. Plätze, sondern mit einem großen Lob von ihrem Trainer, nicht zuletzt wegen ihrer neuen Bestzeit auf der 100 m Rückenstrecke, 1:33;43 min Das scheint auch bei ihrem Bruder, Fabian Paschek, eine glückliche Strecke gewesen zu sein, auch er erreichte eine persönliche Bestzeit, in Zusammenhang mit einem ersten Platz.
Sichtlich erleichtert beendete Clarissa Kolbe den Wettkampftag. Mit ihrer Gold- und Silbermedaille und einer neuen Bestzeit in 100 m Brust, fuhr sie zufrieden nach Hause.
Charlotte Bätz (1998), die ihre Ausbildung in Erfurt absolviert und deshalb wenig zum Trainieren kam, schwamm von einer 3:26,10 min auf eine sehenswerte 3:04,16 min.
Lea – Marie Bellstedt begann ihren Wettkampf mit einen zweiten Platz, sammelte zwischendurch noch zwei 3. Plätze ein und beendete den Wettbewerb mit einer Goldmedaille.
Sehenswert waren auch die Ergebnisse von Valentin Kolbe, der zum Beginn des Wettkampftages sehr aufgeregt war. Das hielt ihn nicht davon ab, drei Goldmedaillen und neue Bestzeiten am Ende des Tages mitzunehmen.
Niclas Osterloh schwamm einmal ganz knapp am Treppchen vorbei und konnte am Ende mit seinen neuen Bestzeiten und 2 Medaillen ein zufriedenes Fazit ziehen.
Felix Zimmer wechselte an diesem Tag viermal zwischen Schwimmbecken und Treppchen und schnappte sich gleichzeitig noch den Gesamtpokal.
Obwohl sie schulisch stark eingebunden ist, verbesserte sich Anja Hasewinkel (1999) in 200 m Lagen um drei Sekunden und nahm insgesamt nicht nur ihre drei Goldmedaillen, sondern auch den Gesamtprotokoll mit nach Hause.
Die 21-jährige Sarah Otto die an der Polizeihochschule Ascherleben studiert und letztes Jahr den 6. Platz bei den Deutschen Polizeimeisterschaften bekam, lieferte einen sehr guten Wettkampf ab und schwamm in 200 m Lagen von einer 2:39,19 min auf eine 2:38,41 min. Auch die Studentin nahm ihren Gesamtpokal entgegen.
Den gesamten Wettbewerb lang dominierte der 17-jährige Florian Siee. Mitten auf der 200 m Lagenstrecke merkte er, dass ihm das Ausdauertraining fehlt, trotzdem schwamm sich der Sportschüler durchweg an die Spitze seiner Alterskategorie und verließ die Schwimmhalle mit 4 x Gold und dem Gesamtpokal. Gordon Kokert begann und beendete den Wettbewerb souverän und stieg bei 200 m Lagen nach ganz oben auf das Treppchen.
Bei seinem einzigen Start an diesem Tag, nahm Franz Kolbe (1998) die goldene Medaille mit heim.
 
Mit weitem Abstand und 52 Siegen holte sich der SV Eisleben-Sangerhausen den Gesamtsieg des Herbstschwimmfestes.


 
Herbstschwimmfest



Hervorragende sportliche Leistungen bei zwei Wettkämpfen

Zum alljährlichen Herbstmeeting hatte der Köthener SV am vergangenen Samstag geladen. Auch zehn Sportler des SV Eisleben-Sangerhausen nahmen äußerst erfolgreich an diesem Wettkampf teil und stellten sich souverän 160 Konkurrenten.
Hanna Fiedler (2008) verbesserte sich über 100m Freistil um fünf Sekunden und über 100m Rücken sogar um sagenhafte elf Sekunden. Auch in den anderen Disziplinen konnte sie mit neuen Bestzeiten aufwarten. Insgesamt gewann die Neunjährige fünfmal Gold in ihrer Altersklasse.
Die vier Jahre ältere Svea Becker erreichte ebenfalls über 100m Rücken eine enorme Verbesserung von unglaublichen sechzehn Sekunden und landete ganz oben auf dem Podium. Außerdem steigerte sie sich über 50m Schmetterling und kam in ihrem Jahrgang mit 37,41s als Erste ins Ziel. Noch zwei weitere Male holte sie sich den Sieg.
Die Sangerhäuserin Sarah Otto (1996) ließ über 50m Rücken die anderen Schwimmerinnen hinter sich und gewann in 32,57s. Auch über 50m Schmetterling, 50m und 100m Freistil konnte sie ihre bisherigen Zeiten bestätigen und trug jeweils den Sieg davon. Die 21-Jährige triumphierte ebenfalls auf der Strecke 200m Lagen.
Diese drei Athletinnen sind besonders hervorzuheben, denn bei all ihren Starts dominierten sie ihre Konkurrentinnen. Doch auch die anderen Sportler zeigten hervorragende Leistungen und so kann jeder von ihnen mindestens zwei Medaillen vorweisen.
Der 2008 geborene Anton Glatz verbesserte sich über 50m Rücken um drei Sekunden und erzielte einen zweiten Platz. Des Weiteren errang er dreimal Gold über 50m Schmetterling sowie 50m und 100m Freistil. Saskia Mikolaschek (2002) konnte bei vier Starts dreimal einen Podestplatz für sich verbuchen. So gewann sie über 50m Schmetterling, 50m Brust und 100m Rücken je einmal Silber. Mit zwei ersten, zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz über 200m Lagen konnte Sophie Hauche glänzen. Ihre Zeit über 100m Freistil verbesserte die Elfjährige auf 1:20,47 min. um drei Sekunden.
Isabelle Paschek (2005) holte sowohl einmal Gold als auch einmal Silber. Über 50m Brust verpasste sie das Treppchen um gerade einmal eine Hundertstelsekunde. Ihr älterer Bruder Fabian Paschek (2003) und ihre Trainingskameradin Leonie Siee (2005) erkämpften sich jeweils einen zweiten und einen dritten Platz. Der Zehnjährige Emil Busemann erreichte einmal Gold sowie einmal Bronze.
 
Zeitgleich waren vier junge Schwimmerinnen des Vereines beim Sichtungswettkampf der 3. Klassen in Wernigerode, wo sie auf insgesamt dreißig Kontrahentinnen trafen. Jede von ihnen musste die fünf Pflichtdisziplinen 25m Rücken, 25m Brust, 25m Kraul- und 25m Delfinbeine sowie 25m Freistil absolvieren. Leticia Franke und Fenja Becker (beide 2009) landeten jeweils im guten Mittelfeld der Starterinnen. Ihre Trainingskameradin Julia Paschek (ebenfalls 2009) konnte zweimal die Bronzemedaille erringen – zunächst über 25m Kraulbeine und wenig später über 25m Freistil. Auch Lea-Marie Bellstedt (2008) gewann zweimal Bronze, setzte sich gegen die starke Konkurrenz durch und sicherte sich so über 25m Kraulbeine den Sieg.
 


Sarah Otto



13. Sprintmeeting in Schönebeck
 
Meldeergebnis

Trotz mangelnder Unterstützung bei Wettkampf erfolgreich

 

Die Sportler des Schwimmvereins Eisleben-Sangerhausen glänzten am vergangenen Wochenende beim 13. Sprintermeeting in Schönebeck. Bei den von ihnen bestrittenen 18 Starts konnten die fünf Athletinnen 12 Medaillen gewinnen.

Im Wettstreit um die begehrten Podestplätze mischten Sophie Hauche und Joyce Kanwai (beide 2006) aus der Lutherstadt immer ganz vorne mit. Über 50m Brust und Freistil verbesserte sich Sophie jeweils um fast zwei Sekunden und konnte sich so einmal Bronze und einmal Silber sichern. Ihr gelang noch einmal ein zweiter Platz bevor sie ganz oben auf dem Treppchen stand. Über 50m Rücken schlug sie nach 39,84s an und teilte sich Gold mit einer Schönebecker Schwimmerin, die zeitgleich mit ihr ins Ziel kam. Ihre Trainingskameradin Joyce wurde dadurch hinter den beiden Dritte, da bei zwei ersten Plätzen der zweite wegfällt. Sie konnte sich außerdem bei fast allen ihren Starts verbessern und erschwamm sich souverän zwei weitere dritte Plätze sowie einen zweiten Platz über 50m Brust.

Im Jahrgang 2002 sprang Karolin Laue für den Verein ins Wettkampfbecken. Die 15-Jährige konnte ebenso wie ihre jüngeren Sportkolleginnen erhebliche Verbesserungen von bis zu zwei Sekunden vorweisen. Damit platzierte sie sich in der vorderen Hälfte des Teilnehmerfeldes und konnte über 50m Brust sogar einen hervorragenden dritten Platz für sich verbuchen. Auch Saskia Mikolaschek (ebenfalls 2002) erreichte kontinuierlich neue Bestzeiten und war in ihrem Jahrgang stets im ersten Drittel. Auch sie stand über 50m Brust auf dem Podium, denn sie gewann vor ihrer Trainingspartnerin Silber in 41,33s.

Die Sangerhäuserin Sarah Otto (1996) war an diesem Tag besonders erfolgreich. Gleich zweimal gewann sie Gold und ließ die anderen Schwimmerinnen sowohl über 50m Schmetterling als auch über 50m Rücken hinter sich. Bei diesen beiden Strecken war die 21-Jährige sogar die schnellste Athletin aller Altersklassen und erhielt den Pokal für die punktbeste Einzelleistung.

Dieser Erfolg kam etwas überraschend, denn die Trainingsbedingungen scheinen für gute Leistungen bei Wettkämpfen in der Sangerhäuser Schwimmhalle „SaWanne“ alles andere als ideal zu sein, denn momentan darf der Verein pro Übungseinheit nur zwei Bahnen benutzen bei nunmehr über 30 Kindern. Verantwortlich dafür ist die Geschäftsführung der Stadtwerke sowie die der Kommunalen Bädergesellschaft Sangerhausen, die dem Verein nicht mehr als zwei Bahnen zur Verfügung stellen möchte. Durch fehlende Unterstützung der Stadt Sangerhausen könnte es sogar passieren, dass der Schwimmverein Eisleben-Sangerhausen ab dem kommenden Jahr dort vor dem Aus steht.

 
Protokoll

Schönebeck


Wettkampf vom Wochenende
Landesvielseitigkeitstest der 4. Klasse





Die Mannschaft des SV Eisleben - Sangerhausen e.V. erreichte beim Landesvielseitigkeitstest der 4. Klasse einen hervorragenden 3. Platz!

 
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Eislebener Schwimmer auch in der Sommerpause international unterwegs 

Am Sonntag den 09.07.2017 nahmen 4 Schwimmer des SV Eisleben-Sangerhausen beim 35. Balatondurchschwimmen teil. Bereits früh am Morgen ging es für die kleine Gruppe auf die 5,2 km lange Strecke, die vom Startplatz in Revülop nach Balatonbogdalar. Florian Siee (16 Jahre) erreichte nach 01:31,35 das Ziel, womit er Platz 102 erreichen konnte. Darauf folgte Anja Hasewinkel (18 Jahre) in einer Zeit von 01:52,22, was ihr Platz 521 einbrachte. Auf den Plätzen 2266 und 2281 folgten die 11-jährige Leonie Siee und ihre als Masters Schwimmerin aktive Mutter Ines Siee. Sie brauchten für die gesamte Strecke 02:22,53 und 02:22,41. Damit platzierten sich alle Eislebener Schwimmer im ersten Drittel der 8210 Starter.  



Felix Zimmer trotzt bei Freiwasser-DM in Magdeburg Kälte, Regen und Wind

 

Felix Zimmer vom SV Eisleben-Sangerhausen startete am vergangenen Wochenende als einziger Schwimmer des Vereines bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen, welche im Barleber See bei Magdeburg ausgetragen wurden. Der 13-jährige Sportschüler und Freistilspezialist startete über die Distanz von 2,5 Kilometer und kämpfte in seiner Altersklasse (2003) mit insgesamt 40 gleichaltrigen Jungen um den Sieg.

Bei 16 Grad Lufttemperatur, ergiebigem Regen und böigem Wind kostete es Felix, sowie den 54 anderen Teilnehmern seines Laufes, einiges an Überwindung, sich nach erfolgter Erwärmung in die aufgewühlten Fluten des Sees zu stürzen. Die Wettkampfstrecke bestand aus einem Dreieckskurs mit einem Umfang von 1250 Metern, welcher zwei mal zu umrunden war. Das Vorankommen wurde, je nach Position auf der Strecke, unterschiedlich erschwert. Nach dem Massenstart bremste starker, böiger Gegenwind mit Wellengang die Aktiven ab, um sie auf der zweiten Teilstrecke des Dreieckskurses anzuschieben und letztendlich, im dritten Teilstück, weit seitlich von der Ideallinie abzutreiben. So schwammen alle Teilnehmer große Umwege und damit wohl auch mehr als die eigentlich angesetzten 2500 Meter.

Auch die Wassertemperatur von 21 Grad erschien, im Gegensatz zur Lufttemperatur, zunächst warm, führte jedoch nach kurzer Zeit bei vielen Sportlern zu Kälteerscheinungen. Diese zeigten sich bei den Athleten in Form von Krämpfen und von den Zuschauern gut erkennbar in stark nachlassender Schwimmgeschwindigkeit.

Für alle Teilnehmer bestand jedoch zu keinem Zeitpunkt echte Gefahr. Der Veranstalter hatte zahlreiche Begleitboote mit Rettungskräften im Einsatz, welche mehrere erschöpfte und frierende Sportler aufnahmen und in Decken gehüllt sicher an Land brachten. Wärmende Neoprenanzüge sind bei den Deutschen Meisterschaften, bei diesen Wassertemperaturen und in dieser Altersklasse nicht zulässig. Felix, für den der Trainings- und Wettkampfbetrieb an der Sportschule in Halle normalerweise in der 30 Grad warmen Schwimmhalle stattfindet, hielt durch, trotzte allen Wetterunbilden und schlug nach 33:15,59 Minuten als fünfzehnter seines Jahrgangs am Zielbalken an.

Stark zitternd freute er sich noch im Zieleinlauf über die erbrachte Leistung und auf die endlich beginnenden Sommerferien.



Silberne Ehrennadel

Silberne Ehrennadeln verliehen

Die Landesmeisterschaften im Schwimmen sind stets ein willkommener Anlass, um im würdigen Rahmen engagierte Ehrenamtler für ihre unschätzbare Tätigkeit zum Wohle des Schwimmsports auszuzeichnen. Klaus Taruttis ist seit Jahrzehnten als Trainer beim SV Eisleben-Sangerhausen tätig. Franz Kolbe, Florian Siee, Hannah Willborn und Felix Zimmer sind nur einige seiner ehemaligen Schützlinge, die Sportfreund Taruttis unter seine Fittiche nahm und die heute an der Eliteschule des Sports in Halle lernen und trainieren. Aufgrund dieser Erfolge wurde ihm von LSVSA-Präsidentin Edda Kaminski die silberne Ehrennadel des Verbandes überreicht. Die Ehrennadel in Silber erhielt ebenso Susan Bätz, die seit langem einen großen Teil ihrer Freizeit opfert, um für den SV Eisleben-Sangerhausen u.a. alle finanziellen Belange zu managen. Zudem unterstützt Sportfreundin Bätz seit 2014 als LSVSA-Schatzmeisterin den Verband stets mit Rat und Tat.

Text und Fotos LSVSA


 

Landesmeisterschaften 2017

26. offene Landesmeisterschaften von Sachsen - Anhalt

Letztes Wochenende standen wieder die jährlichen Landesmeisterschaften an. Dieses Jahr ging es für sieben Mädchen und fünf Jungs des SV Eisleben – Sangerhausen e.V. nach Magdeburg. Zum ersten Mal dabei waren die jungen Schwimmer und Schwimmerinnen des Jahrgangs 2008.
Am Samstag starteten Emma Hoffelner und Lea-Marie Bellstedt insgesamt sechs Mal in der Magdeburger Schwimmhalle. Über eine silberne Medaille und somit den zweiten Platz konnte sich Emma freuen. In ihrem Jahrgang schwamm sie auf’s Treppchen und erzielte ebenso eine neue Bestzeit. Auch eine Bronzemedaille über 100m Rücken nahm sie mit nach Hause. Lea-Marie verbesserte nicht nur ihre Bestzeit in 100m Freistil um fünf Sekunden und sicherte sich den 1. Platz, sondern wurde damit auch Kinderjahrgangsmeisterin in dieser Disziplin. Ganz knapp schwamm die 9-jährige am vierten Platz auf der 50m Schmetterling-Strecke vorbei, ergatterte dafür aber eine neue Bestzeit.  
Das erste Mal zu den Landesmeisterschaften ging es auch für Valentin Kolbe. Der Eisleber Schwimmer ging mit einem guten Ergebnis aus dem Wettkampf. Auf allen geschwommen Strecken konnte er neue persönliche Rekorde verzeichnen.  Auf der 50m Brust Distanz ging er in seinem Jahrgang sogar auf den zweiten Platz. Sein Teamkollege Anton Glatz zog an diesem Tag eine bronzene Medaille und neue Bestzeit in Freistil an Land.
Lilly-Chayenne Herzer lieferte am vergangenen Samstag ebenso ihr Debüt ab. Die leichte Aufregung hinderte sie nicht daran eine souveräne Leistung abzuliefern.
Einen dritten Platz über 100m Freistil griff Lea Beier ab und Clarissa Kolbe sicherte sich die gleiche Medaille auf der 50m Bruststrecke.
 
Der Wettkampftag ging mit insgesamt sieben erzielten Medaillen für die Schwimmer und Schwimmerinnen des SV Eisleben – Sangerhausen e.V. zu Ende.
Am Sonntag ging es mit erneuten Erfolgen und neuen Bestzeiten weiter.
 
Insgesamt fünf Medaillen, darunter drei goldene und je einmal Silber und Bronze, räumte der Sportschüler Florian Siee (2000) an diesem Wochenende bei seinen sieben Starts ab. Seine Altersklasse dominierte er jeweils über die 200m Strecken Schmetterling und Brust sowie über 50m Brust. In 25,89s erkämpfte er sich seinen zweiten Platz über 50m Freistil mit neuer Bestzeit und Dritter wurde er über 200m Lagen. Des Weiteren trat er über 100m Brust und 100m Freistil an und landete im guten Mittelfeld.
Felix Zimmer, der ebenfalls die Sportschule in Halle besucht, setzte sich dreimal gegen die Konkurrenz durch und holte über 200m und 400m Freistil wie auch über 200m Rücken Gold. Zwei weitere Male stand der Dreizehnjährige auf dem Podium, denn er erschwamm sich über 200m Brust und 100m Freistil jeweils den dritten Platz. Weiterhin blieb er über 50m Freistil mit einer Zeit von 29,34s unter seiner alten persönlichen Rekordmarke.
Ganz vorn mischten auch Renee Sophie Privenau (2001) und Niclas Osterloh (2000) mit. Obwohl beide nicht auf eine Sportschule gehen, setzten sie sich gegen eine Vielzahl von Konkurrenten aus dem stark besetzten Starterfeld durch. Die Schwimmerin aus Eisleben und der Schwimmer aus Sangerhausen wurden jeweils sowohl über 50m Brust als auch über 50m Rücken in ihrer Altersklasse Dritte. Beide Sportler verpassten bei ihren Starts je einmal ganz knapp das Treppchen und wurden Vierter. Renee sicherte sich aber außerdem noch eine Silbermedaille über 50m Freistil, wobei sie mit 30,39s ihre alte Bestzeit unterbot.
Lea Daubner (2005) absolvierte bei den Landesmeisterschaften die Distanzen 50m und 100m Rücken sowie 50m Freistil. Bei der Freistilstrecke steigerte sie ihre bisherige Höchstleistung um eine halbe Sekunde. Für die Zwölfjährige war es der erste Start bei Landesmeisterschaften.

 

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Sachsen - Anhalt - Tag 2017


Sachsen - Anhalt - Tag 2017 in der Lutherstadt Eisleben
 
Der Schwimmverein Eisleben - Sangerhausen war auch präsent auf dem SAT mit einem eigen Stand, vielen Informationen rund ums Schwimmen, den Verein und einem Schwimmergomerter. Zu den vielen Besuchern unseres Standes gehörte u.a. auch der Innenminister von Sachsen - Anhalt Holger Stahlknecht. Der sich nicht nur über den Verein informierte sondern sich auch auf dem Schwimm- ergomerter versuchte.
Wir möchten uns nochmal bei allen fleißigen Helfern bedanken, ohne die die Erfolgreiche Präsentation unseres Schwimmvereins nicht möglich gewesen wäre.


 

Schwimmerin aus Lutherstadt im niedersächsischen Freiwasser vorn dabei
 
In Isenbüttel bei Gifhorn wurden am vergangenen Samstag die 7. Offenen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen des Bezirksschwimmverbandes Braunschweig ausgetragen. Gestartet werden konnte in den klaren Fluten des Tankumsees über die Distanzen 1,25km, 2,5km, 5km sowie als Staffel über 3*1,25km. Jeweils zeitgleich dazu hatten Schwimmbegeisterte, die keinem Verein angehören und keine Startberechtigung für offizielle Wettkämpfe des Dachverbandes DSV (Deutscher Schwimmverband) besitzen, die Möglichkeit, in der Wertung „Jedermann“ über die bereits genannten Strecken ihre Ausdauer unter Beweis stellen. Das Tragen von Neoprenanzügen im 21°C warmen Wasser war für diese „Jedermänner“ erlaubt, derweil die Teilnehmer der Offenen Meisterschaften aufgrund der Regularien des Verbandes ohne die isolierenden und Auftrieb gebenden Anzüge das Rennen angingen.
An den Start für den SV Eisleben Sangerhausen ging bei den Offenen Meisterschaften Susan Zimmer. Nachdem die 20-Jährige im letzten Jahr bereits bei kleineren Veranstaltungen Wettbewerbsluft geschnuppert hatte, war dies ihre erste Teilnahme bei einem offiziellen Freiwasserwettkampf. Zusammen mit 54 anderen Schwimmern nahm sie die Strecke über 1,25km in Angriff. Die Sportler versammelten sich zunächst am Ufer des Tankumsees, um sich dann zu der Startleine im Wasser zu begeben. Nach dem Massenstart kam es zu Gerangel und Zweikämpfen, wie es bei solchen Veranstaltungen üblich ist. Nicht selten bekommt man da mal einen Schlag oder Tritt des Nebenmannes ab. Zu umschwimmen galt es drei befestigte Bojen mit verschiedenen Abständen untereinander bevor es wieder in Richtung Ziel ging. Die Bedingungen im Gewässer waren durch unregelmäßige auftretende Windböen wechselhaft, sodass teilweise relativ hohe Wellenberge den Schwimmern das Vorankommen erschwerten.
Als insgesamt Elfte des Startfeldes der Meisterschaften und der „Jedermänner“ kam Susan Zimmer nach 19:41,96 Minuten ins Ziel. Damit war sie nur knapp zwei Minuten langsamer als die Siegerin des Rennens. In der offenen Meisterschaftswertung der Frauen belegte die Eislebenerin von 28 Schwimmerinnen den siebenten Platz. Beendet war der Wettkampf nach circa 38 Minuten als auch der letzte Schwimmer das Ziel erreicht hatte.
Mit diesem gelungenen Ergebnis ist die Freiwassersaison, die sich bis September erstreckt, für sie nun richtig angelaufen.

 

 
Eisleber Sportler schwimmt Veranstaltungsrekord in Wittenberg
 
Anlässlich Luthers Hochzeit hatte der Wittenberger Schwimmverein am vergangenen Wochenende zum Schwimmfest eingeladen. Die Wettkämpfe, die im Freibad der Lutherstadt ausgetragen worden, dauerten zwei Tage, sodass für die Teilnehmer die Möglichkeit bestand auf dem Gelände zu zelten. Dies sorgt jedes Mal für eine besondere Atmosphäre, der sich in diesem Jahr auch 18 Sportler des Schwimmvereins Eisleben-Sangerhausen nicht entziehen konnten.
Charlotte Bätz (1998) hatte an den beiden Tagen insgesamt vier Starts über je 100m zu absolvieren. Auf der Lagenstrecke holte sie sich in 1:20,73min am Samstag die Silbermedaille und erkämpfte sich tags darauf in der Disziplin Brust Bronze. Über 100m Rücken und Freistil verpasste sie das Podium nur knapp und wurde zweimal gute Vierte.
Ihre Trainingskameradin Renee Sophie Privenau setzte sich gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich über 100m Brust den zweiten Platz. Die im Jahr 2001 geborene Schwimmerin wurde ebenfalls zweimal Vierte.
Ganz vorn in ihrer Altersklasse mischten mal wieder die Sportlerinnen des Vereins aus dem Jahrgang 2008 mit. Hier traten bis zu 35 Teilnehmerinnen pro Wettkampf an. Hanna Fiedler stand am Sonntag gleich bei beiden Starts über 50m Brust und 50m Freistil ganz oben auf dem Treppchen, wobei sie bei Brust ihre alte Bestzeit um anderthalb Sekunden unterbot.
Direkt hinter ihr schlug über dieselbe Distanz Clarissa Kolbe an und gewann somit die Silbermedaille. Bei Clarissas anderen Rennen platzierte sie sich stets unter den Top Ten bzw. im vorderen Drittel. Weiterhin konnte sie über 50m Rücken mit einer Verbesserung von fünf und über 100m Lagen von vier Sekunden aufwarten.
In einer Zeit von 1:44,63min erkämpfte sich Emma Hoffelner in 100m Lagen den dritten Platz. Es gelang ihr fast alle ihre Bestmarken zu verbessern und sich im vorderen Drittel zu positionieren.
Eine Steigerung der Bestzeit von ebenfalls vier Sekunden konnte Lea-Marie Bellstedt aufweisen, der gleich dreimal mit vierten Plätzen sehr knapp ein Podiumsrang verwehrt war. Über 50m Rücken konnte sie sich dann aber dennoch einen Podestplatz erschwimmen und holte sich die Bronzemedaille.
Besonderes Highlight für den Verein war der neue von Florian Siee (2000) aufgestellte Veranstaltungsrekord über 100m Lagen. Nach 1:03,33min schlug er im Ziel an. So schnell war vor ihm in der Geschichte dieses Wettkampfes noch keiner geschwommen. Damit wurde er selbstverständlich Erster. Auch bei seinen anderen vier Starts dominierte er das Teilnehmerfeld, siegte und holte Gold.

 
 
Duo aus Lutherstadt repräsentiert Schwimmverein bei Großevent
in Berlin

 
5 Tage, 1600 Teilnehmer, 310 Vereine und über 5500 Einzelstarts – das sind die Eckdaten der diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM), die vom 29.05. bis zum 02.06. in der Schwimm- und Sprunghalle des Berliner Europasportparks stattfanden. Aus der gesamten Bundesrepublik reisten die Schwimmer und Schwimmerinnen der Jahrgänge 1997 bis 2006 an, die sich im Vorfeld für diesen Wettkampf qualifiziert hatten. Um starten zu dürfen, musste man sich zuvor in mindestens einer Disziplin einen Platz unter den schnellsten 30 Schwimmern Deutschlands erkämpfen.
Bei diesem Großereignis wurde der SV Eisleben-Sangerhausen würdig von zwei Sportschülern vertreten. Der Abiturient Franz Kolbe (1998), für den in der nächsten Woche noch seine mündliche Prüfung ansteht, hatte sowohl die Qualifikation über 200m als auch 400m Lagen geschafft. Am Dienstag stand für ihn zunächst der Start der längeren Distanz auf dem Programm. Im Vorlauf glänzte er mit einer Verbesserung von zwölf Sekunden, wurde Zweiter und zog so in das am Nachmittag ausgetragene Finale ein. Dort schwamm er mit 04:37,94 Minuten zwar etwas langsamer als am Morgen, unterbot seine vormalige Bestzeit jedoch erneut um mehrere Sekunden. Insgesamt wurde er in seiner Altersklasse über 400m Lagen Achter. Zwei Tage später sicherte sich Franz mit einer Steigerung von fünf Sekunden und einem dritten Platz im Vorlauf auch die Startberechtigung für das Finale über 200m Lagen. Im Finale schlug er am Ende mit einer Zeit von 02:08,19 Minuten dann als Siebenter an.
Bei den DJM trat für den SV Eisleben-Sangerhausen ebenfalls Felix Zimmer (2003) an. Der Siebtklässler konnte sich in den zurückliegenden Monaten für die 800m und 1500m Freistil qualifizieren. Für ihn war es der erste Wettkampf dieser Dimension, daher war die Anspannung besonders groß. Am dritten Tag der Wettkämpfe startete er über die 1500m, wobei es leider nicht zu einer neuen Bestzeit reichte. Angespornt durch eine spontane Trainingseinheit mit Erfolgstrainer Frank Embacher, der aufmunternde Worte für den jungen Schwimmer fand, sprang Felix tags darauf ins Becken, um die Distanz 800m Freistil zu bewältigen. Hier konnte er mit einer Verbesserung von 25 Sekunden aufwarten und wurde mit einer sehr guten Zeit von 09:19,87 Minuten insgesamt Elfter in seinem Jahrgang.
Auch Hannah Willborn (2004), die jahrelang für den Schwimmverein gestartet war und vor kurzem zum SV Halle wechselte, war in Berlin am Start. Die Brustspezialistin absolvierte insgesamt vier Disziplinen und wurde auf ihrer Paradestrecke 50m Brust Erste sowie über 100m Brust Zweite. Bei den anderen beiden Starts landete sie im Mittelfeld.

 

Eisleber Schwimmerin beweist langen Atem

In Rosenheim ging es für drei Tage zum Langstreckenwettkampf. Mit am Start war Susan Zimmer (1997) vom SV Eisleben- Sangerhausen e.V. In Rosenheim selbst herrschte mit knapp über 30 Grad ein super Wetter zum Schwimmen. Susan startete am Freitag nach einer fast achtstündigen Zugfahrt mit Freistil auf einer Distanz von 1500m. Sie sackte auf dieser Strecke eine Goldmedaille und eine neue Bestzeit mit einer Verbesserung von über einer Minute ein. 53 Vereine, darunter 14 ausländische Vereine begaben sich am vergangenen Wochenende ins kühle Nass im Freibad von Rosenheim. Am Samstag hieß es dann nochmal zu Freistil antreten, diesmal über 800m. Nach 32 Bahnen war für die Eisleber Schwimmerin dieser Wettkampf auch schon zu Ende.

Auch hier konnte sie ganz hoch auf das Treppchen steigen.

Nach diesem erfolgreichen Wochenende ging es wieder auf eine siebenstündige Zugfahrt zurück in die Heimat.

 

Mandy Herzer




 
Einladungswettkampf in Bernburg
 
Am Sa. den 20.05.17 waren 15 von unseren jüngsten Schwimmer in Bernburg zum Einladungswettkampf.
 
                       
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Die Kleinen triumphieren in Bernburg

Der SV Serum Bernburg 1962 e.V. lud am vergangenen Samstag zum 13. Mal zum Wettkampf ein. Neben dem Gastgeber traten acht weitere Vereine mit insgesamt 108 Schwimmer/Innen an. An diesem Wochenende konnten die Jüngsten des SV Eisleben – Sangerhausen e.V. ihr Können in 25m Disziplinen unter Beweis stellen. Die Geschwister Fiedler, Hanna (2008) und Joana (2011), konnten sich bestimmt sehr über ihre Erfolge an diesem Tag freuen. Beide gingen mit insgesamt sieben ersten, vier zweiten und zahlreichen Verbesserungen aus dem Wettkampftag heraus. Joana unterbot ihre Kraul-Meldezeit und schwamm sich auf eine 40,94s, was eine Verbesserung von über sechs Sekunden war. Elli Busemann (2010) hatte auch Gründe zum Strahlen und gleich fünf davon. In jeder Disziplin, in der sie antrat, konnte sie neue Bestzeiten erzielen, verpasste jedoch ganz knapp den dritten Platz bei Brust, was aber bei einer Steigerung von knapp über zwei Sekunden bestimmt zu verkraften war. Im selben Jahrgang vertreten waren auch Cecilia Harboth und Mia Waldeck die an diesem Tag ebenso erfolgreich waren. Beide konnten sich fast in jeder Disziplin einen Platz auf dem Podium sichern und jeden Start mit einer neuen Bestzeit beenden.

Auch die Jungs des SV Eisleben – Sangerhausen e.V. waren auf Erfolgskurs unterwegs. So konnte sich Arik Becker (2011) mit einem guten Vorsprung von sechs Sekunden auf den zweiten Platz eine Goldmedaille in Brust-Beine sichern und nahm die Silbermedaille in der Disziplin Brust mit. Der drei Jahre ältere Anton Glatz zählte mit sechs Starts zu einem der Vielstarter und Medaillenjäger an diesem Tag. Ebenso gab es neue Bestzeiten bei ihm. So zum Beispiel bei Brust-Beine von einer 35,15s auf eine 31,80s – dies brachte ihm einen zweiten Platz auf dem Podium ein.

Alle Starter konnten auf einen gelungenen Wettkampf zurückblicken.

 

 

51 Medaillen - SV Eisleben-Sangerhausen dominiert Köthener Frühjahrsmeeting

 

Am Samstag, dem 13. Mai, hatte der Köthener SV 2009 zum Frühjahrsmeeting in die Kreisstadt Anhalt-Bitterfelds geladen und knapp 200 Schwimmer aus Niedersachsen, Sachsen und aus Sachsen-Anhalt waren dem Aufruf gefolgt. Auch 22 Starter des SV Eisleben-Sangerhausen traten bei dem Wettkampf an und wollten sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen, um eine der begehrten Medaillen zu erringen.

Den Auftakt an diesem Tag bildeten die 4x50m Freistil mixed Staffeln. Das Quartett bestehend aus dem Sangerhäuser Niclas Osterloh (2000) und den Eislebenern Renee Sophie Privenau (2001), Charlotte Bätz (1998) und Florian Siee (2000) schwamm den anderen Staffeln davon und sicherte sich souverän den ersten Platz.

Jeder der Vier war auch einzeln sehr erfolgreich, so holte Renee bei jedem ihrer drei Starts Gold und verbesserte sich über 50m Rücken auf 32,09s. Einen kompletten Medaillensatz räumte Charlotte ab und belegte über 100m Lagen den zweiten Platz. Die zwei Schwimmerinnen starteten später am Tag noch in der 4x50m Lagen Staffel weiblich und erschwammen sich mit Saskia Mikolaschek und Karolin Laue (beide 2002) die Bronzemedaille.

Der ehemalige Sportschüler Florian, der am Freitag seinen letzten Schultag hatte, versüßte sich das Wochenende zusätzlich, indem er fünfmal ganz oben auf dem Podium stand und ebenso wie seine Teamkollegin Charlotte über 100m Lagen Zweiter wurde. Niclas holte über 50m Brust Silber sowie über 50m Schmetterling Bronze und verbesserte seine bisherigen Bestzeiten auf beiden Strecken.

Die 15-Jährige Luisa Fugmann konnte über 100m Freistil mit einer Steigerung von ganzen zehn Sekunden aufwarten und verbesserte auch ihre anderen Bestzeiten. Dadurch konnte sie zweimal die Bronze- und einmal die Silbermedaille gewinnen.

Der Jahrgang 2008 wurde auch bei diesem Wettkampf wieder von den Starterinnen aus der Luther- und der Rosenstadt dominiert. Nicht nur einmal wurden die besten Fünf dieser Altersklasse in den Disziplinen vom SV Eisleben-Sangerhausen gestellt. Hanna Fiedler sicherte sich bei jedem ihrer fünf Starts den obersten Platz auf dem Podest und konnte einige neue Bestzeiten vorweisen. Ihre Trainingskameradin Lea-Marie Bellstedt glänzte mit einer Verbesserung um sechs Sekunden ihrer Zeit über 50m Rücken und wurde weiterhin dreimal Zweite sowie einmal Dritte. Ebenfalls viele neue Bestzeiten erzielte Lea Beier, die außerdem je einmal auf dem zweiten Platz über 50m Freistil und dritten Platz über 25m Schmetterling stand.

Für die Schwimmer und Schwimmerinnen aus Eisleben und Sangerhausen war das Köthener Frühjahrsmeeting ein sehr gelungener Wettkampf, denn sie reisten mit insgesamt 51 Medaillen im Gepäck ab.


offenes Vereinsschwimmfest in Eisleben
 
182 Schwimmer starteten am Samstag ins kühle Nass in der Lutherstadt Eisleben. Der austragende Verein gab an diesem  Tag auch sein Heimatdebüt unter dem neuen Namen.
Die Kleinen des Vereins legten einen großartigen Start in den Wettkampftag hin und sicherten sich Plätze weit wie Sophie Hauche (2006). Sie belegte in 50m Schmetterling und Rücken sowie 100m Freistil und Lagen den ersten Platz.
Ebenso erfolgreich waren die Geschwister Paschek. Die Jüngste der Drei, Julia (2009), ging viermal an den Start und beendete den Wettkampf mit einer tollen Bilanz von drei Goldmedaillen und einer Medaille in Silber. Ein ebenso gutes Resultat erzielte ihre Schwester Isabelle (2005). Zusammen mit ihrem Bruder Fabian konnte sie sich einen Podest-Platz sichern und beide nahmen gemeinsam drei Medaillen mit nach Hause.
Leonie Siee stand dreimal auf dem Treppchen und konnte sich auch über neue Bestzeiten freuen. Besonders über 200m Lagen hatte die Eisleber Schwimmerin eine starke Verbesserung zu verzeichnen.
Weitere fleißige Medaillensammler waren Hanna Fiedler (2008), Clarissa Kolbe (2008) und Lea Beier (2008) in 50m Schmetterling, Brust  und Freistil aber auch in 100m Freistil und Rücken.
Erfolge feiern konnte auch Benjamin Vetter (2001) in 100m Brust und 50m Freistil und erreichte in Brust den 2. Platz. Neue Bestzeiten zeigten sich auch bei Gordon Kokert (2007), der nicht nur seine Zeit in 50m Schmetterling um fast fünf Sekunden verbesserte, sondern auch eine Bronzemedaille damit nach Hause trug.
Florian Siee (2000), der an der Sportschule in Halle trainiert, hatte an diesem Tag ein straffes Programm zu absolvieren, denn für ihn standen insgesamt acht Starts auf dem Plan. Bei jedem davon dominierte er dabei das Starterfeld und sicherte sich mit einigen neuen Bestzeiten achtmal Gold.
Die ein Jahr jüngere Anja Hasewinkel verbesserte sich über 100m Schmetterling um sechs Sekunden und sicherte sich damit den ersten Platz in ihrem Jahrgang. Noch dreimal stand sie am Samstag ganz oben auf dem Podium. Ebenfalls viermal siegte stand Sarah Otto (1996) in ihrer Altersklasse. Die Sangerhäuserin konnte über 200m Lagen mit einer Steigerung von ganzen siebzehn Sekunden aufwarten.
Ihre 16-Jährige Schwester Chantal startete jeweils über die 50m und 100m Strecken der Lagen Schmetterling und Freistil. Dabei erkämpfte sie sich dreimal Silber und einmal Bronze. Der ebenso aus Sangerhausen stammende Mario Hallaschek (1990) siegte über 50 und 100m Freistil in seinem Jahrgang. Weiterhin konnte er einen zweiten Platz über 50m Schmetterling für sich verbuchen. Mit ungefähr einer Sekunde Vorsprung holte sich sein interner Konkurrent Matthieu Roy (1993) über dieser Strecke den Sieg. Zwei weitere Male gewann er den ersten Platz – über 50 und 100m Brust.
Ihr Debüt hatte am vergangenen Samstag die 43-Jährige Ines Siee, als erste Master-Schwimmerin des Vereins. Sie ging über 50 und 100m Freistil sowie 50 und 100m Brust an den Start und holte dreimal Bronze.
Insgesamt schloss der SV Eisleben – Sangerhausen e.V. mit 126 Medaillen und zahlreichen neuen Bestzeiten den Wettkampf ab.

 

Erste Starts unter neuem Vereinsnamen
 
Nach der Umbenennung des Schwimmvereines in Schwimmverein Eisleben-Sangerhausen e.V. traten die Sportler an diesem Wochenende erstmals unter dem neuen Vereinsnamen an.
Dabei hatten die Schwimmer des Vereines an 4 verschiedenen Wettkämpfen teilzunehmen, eine logistische Meisterleistung der Betreuer, Trainer und vor allem der Eltern, um alle Wettkämpfe erfolgreich abzusichern, was jedoch hervorragend gelang.
 Alle Schwimmer der 3. Klasse mussten den Pflichtwettkampf des Landesschwimmverbandes absolvieren, da der Schwimmverein Eisleben-Sangerhausen e.V. erneut die Berufung als Landesleistungsstützpunkt erhielt. Somit fuhren 5 Mädchen und 4 Jungen nach Magdeburg in die Elbe-Schwimmhalle zum zentralen Landesvielseitigkeitstest. Es mussten erst alle Schwimmarten über 25m absolviert werden und danach noch in 3 Strecken die entsprechenden Beinbewegungen über 25m Brust, Rücken und Schmetterling, sowie 13 m Delfinbeinbewegungen. Dabei schnitten alle Sportler gut ab, so dass am Ende sogar in der Gesamtmannschaftswertung ein 3. Platz für unseren Schwimmverein, gleich nach den Mannschaften von SV Halle und dem SC Magdeburg belegt werden konnte. Bei den Mädchen waren insgesamt 31 Schwimmerinnen am Start, dabei konnten sich Hanna Fiedler mit Platz 4 und Clarissa Kolbe mit Platz 6 in der Mehrkampfwertung im vorderen Bereich platzieren. Valentin Kolbe, Gordon Kokert und Emil Busemann belegten die Plätze 11,14 und 15 von insgesamt 30 Jungen. In den Einzelstrecken über 25 m Brustbeine konnten die beiden Mädchen sogar die Plätze 1 und 2 belegen, was bei Clarissa durch einen Trainingsausfall umso bemerkenswerter war. Auch Valentin konnte diesen Wettkampf für sich entscheiden und belegte Platz 1. Nach dem Schwimmen war noch ein Athletiktest in der Turnhalle zu absolvieren nach dem Berliner Modell, um so auch die athletischen Eigenschaften der Schwimmer zu überprüfen. Dies alles dient zur Vorbereitung des zentralen Aufnahmetest der Sportschulen in der 4. Klasse. Trainer Klaus Taruttis ist stolz auf seine Schützlinge, wünscht sich jedoch von einzelnen Schwimmern noch mehr Trainingseifer, um die durchaus realisierbaren Bestzeiten abzurufen.
 
Die größte Abordnung an Schwimmern, mit 10 Mädchen und einem Jungen fuhr nach Naumburg zum 16. bulabana – Schwimmwettkampf. Dort absolvierten insgesamt 113 Teilnehmer den Wettbewerb, wovon die Mitglieder des Schwimmvereines Eisleben-Sangerhausen e.V. sehr erfolgreich in Erscheinung treten konnten. Fast alle Sportler konnten sich mit Medaillen für ihren Einsatz belohnen und es gab auch sehr viele neue Bestleistungen. Besondere Verbesserungen konnten Fabian Paschek, Fenja Becker sowie Saskia Mikolaschek erzielen, sie verbesserten sich auf einzelnen Strecken jeweils um 10 Sekunden, Saskia über 50 m Schmetterling, Fabian über 50 m Brust und Fenja sogar auf allen drei geschwommenen 50 m Strecken.
 
Über die Landesgrenzen von Sachsen-Anhalt hinaus fuhr Sarah Otto. Sie nahm als einzige Schwimmerin des Vereines an den 15. Nordhäuser Stadtmeisterschaften teil. Leider konnte sie keine neuen Bestzeiten auf den geschwommenen Strecken von 100 m Lagen, 100 m Schmetterling, 50 m Freistil sowie 100 m Freistil erreichen, jedoch stand sie bei allen Starts auf dem Podest, vielleicht klappt es beim nächsten Wettkampf in Eisleben wieder.
 
Die Sportschüler des Vereines und Renee-Sophie Privenau sollten am Wochenende beim 17. Internationalen Schwimmfest des SV Halle in der Schwimmhalle in Halle-Neustadt an den Start gehen. Florian Siee absolvierte 3 Starts am Samstag über 50 m Freistil, 100m Brust sowie über     50 m Schmetterling, wo er seine Zeiten bestätigte und über 50m Freistil eine Verbesserung auf 26,14 s erzielte. Er stand bei jedem seiner Starts auf dem Treppchen. Renee-Sophie Privenau stellte sich der großen Konkurrenz von Sportschülern aus ganz Deutschland. Leider konnte sie keine neuen Bestzeiten erschwimmen, erzielte jedoch mit Platz 4  in 50 m Rücken und Platz 6 in 50 m Brust beachtliche Erfolge. Die anderen beiden Sportschüler des Schwimmvereines  Felix Zimmer und Franz Kolbe konnten krankheitsbedingt nicht am Schwimmfest teilnehmen, so dass eine weitere Qualifizierung für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften erst bei den nächsten Wettkämpfen möglich sein wird.

 
 
 
16. bulabana Schwimmwettkampf
 
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15. Nordhäuser Stadtmeisterschaft

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Zentraler Landesvielseitigkeitstest der 3. Klassen
 
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17. Schwimmfest des SV Halle
 
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8. Internationales Frühjahresmeeting 17. bis 19.März 17 im SVB Hallenbad  Bayreuth
 
Vom 17.03. bis zum 19.03. hatte der SV Bayreuth zum 8. Internationalen Frühjahrsmeeting geladen. Neben über 300 Schwimmer aus Deutschland, der Schweiz und der Tschechischen Republik waren mit Charlotte Bätz (1998) und Renee Sophie Privenau (2001) auch zwei Schwimmerinnen des SV Eisleben-Sangerhausen dem Ruf nach Bayern gefolgt. Dabei waren sie die Einzigen, die einen der 27 deutschen Vereine repräsentierten, der nicht aus Bayern kommt.
Durch ihr Alter wurde Charlotte in der offenen Klasse gewertet, sodass sie bei jedem ihrer Starts ungefähr 100 Konkurrentinnen hatte. Für sie standen an diesem Wochenende ursprünglich die kompletten Freistilstrecken von 50 bis 200 Meter auf dem Programm. Aber aufgrund der Tatsache, dass die Neunzehnjährige gesundheitlich angeschlagen war, ließ sie den Start über 400 Meter aus, um sich besser auf die anderen Rennen konzentrieren zu können. In den übrigen drei Disziplinen startete sie zunächst über 50m Freistil und konnte mit einem soliden Ergebnis im Mittelfeld die erste Leistung des Tages abliefern. Etwa eine Stunde später ging es nun über 200m Freistil in die nächste Strecke. Krankheitsbedingt konnte sie im Wasser nicht ihre übliche Zeit abrufen und blieb etwa 10 Sekunden hinter ihrer Bestzeit. Am nächsten Tag standen nur noch die 100m Freistil für Charlotte auf dem Plan: Mit 1:12,92 Minuten konnte sie hier noch für einen ordentlichen Abschluss ihrer Wettkampfteilnahme sorgen.
Erfolgreicher lief das gut besuchte Turnier für Renee, die insgesamt fünfmal in drei verschiedenen Schwimmlagen an den Start ging. Insbesondere Rücken verlief für sie sehr gut. Zweimal verpasste sie ganz knapp das Siegertreppchen: Über 100m Rücken erkämpfte die Schülerin sich den vierten Platz mit 1:15,42 Minuten in ihrer Jahrgangswertung und lediglich 13 Hundertstel fehlten ihr bei 50m Rücken zum dritten Platz. In dieser Disziplin gelang ihr außerdem ein sehr guter achter Platz in der offenen Wertung. Auf den restlichen Strecken (50m Freistil, 50m und 100m Brust) konnte Renee sich stets im ersten Drittel platzieren und qualifizierte sich weiterhin für das Superfinale, bei dem sie einen guten achten Platz belegte.
Nach diesem anstrengenden Wochenende machten sich die beiden wieder auf die Rückfahrt und waren bestimmt froh zu Hause einfach nur noch die Füße hoch zulegen.



Harzbestenermittlung in Wernigerode

Die Kleinsten aus der Lutherstadt in Wernigerode ganz groß!

Am vergangenen Samstag stellten sich fünf Schwimmer des SV Eisleben-Sangerhausen bei der 27. Harzbestenermittlung in Wernigerode der Konkurrenz. Auftakt des Wettkampfes war der sogenannte kindgerechte Wettkampf der Jahrgänge 2010 und 2011, bei dem jeweils 25m Brust, Rücken und Freistil geschwommen werden. Solche kindgerechten Wettkämpfe dienen dazu die Kleinsten auf den Wettkampfsport vorzubereiten bzw. sie langsam an den regulären Wettkampfbetrieb heran zu führen. Zu den jüngsten Teilnehmern des Starterfeldes des gesamten Tages gehörte Joana Fiedler (2011). Sie sicherte sich über 25m Brust den Sieg in ihrer Altersklasse und erkämpfte sich mit neuen persönlichen Bestzeiten noch zweimal Bronze. Jedes Mal ganz oben auf dem Podest stand Cecilia Harborth (2010) und holte damit dreimal Gold. Dabei verbesserte sie jede ihrer Zeiten und war über 25m Rücken sogar um unglaubliche neun Sekunden schneller als bisher. Mia Waldeck erschwamm sich hinter ihrer Trainingskameradin einen sehr guten zweiten Platz über 25m Freistil. Über 25m Rücken konnte sie sich von 36,21s auf gute 33,38s steigern. Das Trio des Jahrgangs 2010 machte Elli Busemann komplett, die zwar leider jedes Mal knapp einen Podestplatz verpasste, aber über 25m Rücken mit einer Verbesserung von sehr starken sieben Sekunden auftrumpfen konnte. Als Belohnung für ihre tollen Leistungen wurden alle vier am Ende mit einem kleinen Pokal geehrt. Nach dem kindgerechten Teil der Veranstaltung traten die älteren Sportler an. Für den SV Eisleben-Sangerhausen ging hier Ellis großer Bruder Emil Busemann (2007) an den Start. Mit neuer Bestzeit von 53,72s gewann er den zweiten Platz über 50m Brust und konnte sich außerdem über 50m Rücken die Bronzemedaille sichern. Ein weiterer Platz auf dem Podium entging ihm knapp, jedoch verbesserte Emil sich über 50 Freistil um fast drei Sekunden auf eine Zeit von 46,86s und wurde damit guter Vierter.


 


 

Sprintpokale in Grimma

 


   Florian Siee, Renee Sophie Privenau und Hanna Fiedler


 

8. Einladungswettkampf in Schönebeck
Schwimmer aus Eisleben und Sangerhausen bei zwei Wettkämpfen erfolgreich
 
Am vergangenen Wochenende fanden in Gera die 17. Thüringer Meisterschaften der langen Strecken statt. Dort gingen am Samstag 33 Vereine mit insgesamt 138 Schwimmern an den Start. Einer von ihnen war Felix Zimmer vom Schwimmverein Eisleben – Sangerhausen.
Der 13-jährige startete in seiner ersten Disziplin über 400m Freistil mit einer Meldezeit von 04:39,67min ins kühle Nass. Trotz der kleinen Verschlechterung von drei Sekunden konnte er in seiner Altersklasse einen tollen zweiten Platz belegen.
Nach einer Pause ging es dann im letzten der beiden Wettkampfabschnitte nochmal ums Eingemachte – 1500m Freistil standen auf dem Plan. Auch das hat er super gemeistert und hat sich um fast zwei Minuten zu seiner gemeldeten Zeit verbessert und mit zwei Sekunden knapp den dritten Platz in seiner Altersklasse verpasst.

 Zur gleichen Zeit traten 17 Mitglieder des Schwimmvereins in Schönebeck beim 8. Einladungswettkampf an. Die Konkurrenz der Eislebener und der Sangerhäuser setzte sich aus über 200 Teilnehmern aus zehn Vereinen zusammen.
Zu den jüngsten Startern gehörte Julia Paschek (2009), die sich durch Verbesserungen von acht und sechs Sekunden zwei hervorragende erste Plätze ( 50m Freistil und 50m Rücken), sowie einen dritten Platz über 50m Brust sichern konnte.
Die ein Jahr ältere Clarissa Kolbe erschwamm sich über die Bruststrecken 50m und 100m je einen sehr guten ersten und zweiten Platz, wobei auch sie sich um mehrere Sekunden verbesserte.
Ihre Trainingskameradin Hanna Fiedler (ebenfalls 2008) erreichte bei allen ihren Starts das Podest. Zweimal siegte sie in ihrer Altersklasse und holte über 50m Schmetterling und 50m Rücken auch noch Silber.
Der Achtjährige Anton Glatz, der zur auch selben Trainingsgruppe gehört, erreichte einen guten zweiten sowie dritten Platz und verpasste zweimal ganz knapp das Podium und wurde Vierter. Dabei stellten sich bei jedem seiner Starts Steigerungen seiner Bestzeiten ein.
Sophie Hauche (2006), die ebenso ihre Zeiten kontinuierlich steigerte, stand zweimal ganz oben auf dem Siegertreppchen. Über 200m Freistil war sie sogar fast 25 Sekunden schneller als ihre Meldezeit. Des Weiteren sicherte sie sich einmal die Silbermedaille.
Der Sportschüler Florian Siee räumte am Samstag ab und setzte sich ganze viermal an die Spitze des Starterfeldes. Zwei weitere Male erkämpfte er sich einen Platz unter den Top Drei und kehrt so zusätzlich zum Gold mit zwei Silbermedaillen zurück. Dabei hielt er alle seine Zeiten oder verbesserte seine aktuellen Bestzeiten.
Die Schwimmer, deren Namen hier nicht genannt werden, brauchen sich nicht ärgern. Alle Teilnehmer haben sehr gute Leistungen erbracht, aber es würde leider den Rahmen sprengen auf jeden Einzelnen einzugehen.
 
Mandy Herzer & Susan Zimmer



 

Eislebener Schwimmer bewähren sich zum Auftakt ins neue Jahr

Für 14 Mädchen und 5 Jungen des SV Eisleben ging es zum ersten Wettkampf im noch jungen Jahr am vergangenen Samstag nach Köthen. Beim Lagenmehrkampf gingen aus 16 Vereinen fast 250 Starter an den Start, die sowohl aus Sachsen-Anhalt als auch aus Sachsen anreisten. 

Die älteren Teilnehmer mussten zunächst die 50m-Strecken aller Lagen absolvieren, deren Zeiten dann zusammengerechnet wurden um die besten sechs aus jeder Altersklasse ausfindig zu machen. Diese starteten dann im Finale über 100m Lagen.
Renee Sophie Privenau (2001) und die zwanzigjährige Sarah Otto qualifizierten sich jeweils als Beste der Vorläufe für die Finale, während die siebzehnjährige Anja Hasewinkel und Svea Becker (2004) souverän in ihren Jahrgängen als zweite bzw. dritte in die Endrunde einzogen. Leider wurde die zwölfjährige Svea im Finale aufgrund eines Technikfehlers disqualifiziert. Die anderen drei Mädels erschwammen sich jedoch erfolgreich einen Podestplatz. Anja und Renee sicherten sich jeweils einen sehr guten zweiten Platz und Sarah holte sich sogar den Gesamtsieg in ihrer Altersklasse.
Die jüngeren Schwimmer mussten genauso wie die Großen ebenfalls alle Lagen bestreiten, aber die Strecken betrugen 25m. Bei ihnen wurden aus den addierten Zeiten die endgültigen Ergebnisse berechnet. Vor allem im Jahrgang 2008 gab es eine Vielzahl von Startern, alleine der SV Eisleben schickte acht ins Rennen. Deshalb ist es umso erfreulicher, dass auch hier super Leistungen erzielt wurden. Hanna Fiedler erkämpfte sich den zweiten Platz, während ihre Trainingskameraden Lea Beier und Anton Glatz leider ganz knapp am Podest vorbei schwammen.

Auch alle anderen Teilnehmer des Vereines erzielten gute Leistungen, sodass es der SV Eisleben in der Mannschaftswertung weiblich auf den zweiten Platz und in der Vereinswertung auf den dritten Platz schaffte. Insgesamt war der Wettkampf ein gelungener Auftakt ins neue Wettkampfjahr.